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Talent mit Biss – trotz wackelnder Zähne

28 Aug 2019
·
von Peter Schweizer
·
(Kommentare: 0)
Julian Schonhardt

Experten fallen nicht vom Himmel. So lautet das Motto der Consulting4IT Academy, und diesen Slogan trägt Julian Schonhardt auf Helm und Anzug. In seinem Fall möchte man ergänzen: Sie fallen nicht, sie fliegen nämlich. Der Siebenjährige springt mit den Skiern am Fuß deutlich weiter als andere Nachwuchssportler seines Alters. Auch deshalb ist er Werbeträger für die Consulting4IT aus Waldbronn bei Karlsruhe.

Der Champion hat gerade ein paar Probleme mit den Milchzähnen; die wackeln, wollen aber noch nicht weichen. Das heißt aber nicht, dass Julian keinen Biss hätte. Seit er vor anderthalb Jahren mit dem Skispringen begann, fliegt er von Sieg zu Sieg; auch in der Klasse der 9-jährigen gewinnt er schon so gut wie jeden Wettkampf, sogar den renommierten Georg-Thoma-Pokal. Dabei ist der junge Mann aber alles andere als verbissen: Für ihn ist das alles ein Riesenspaß, nur deshalb verbringt er seine Freizeit lieber auf der Schanze als daheim mit der Playstation. – Auch wenn er in den Pausen dann doch mal das Handy rausholt und eine Runde daddelt.

Wir treffen Julian bei strahlendem Juli-Sonnenschein auf der Jugendschanze in Schönwald, wo die Nachwuchstalente der ganzen Gegend trainieren. Wie bitte, im Sommer? Klar doch, Skispringen ist ein Ganzjahres-Sport. Wenn kein Schnee liegt, müssen halt feuchte Kunststoffmatten herhalten. Das knappe Dutzend Jungen und Mädchen, das sich um den Trainer schart, findet die Sommer-Saison eigentlich sogar angenehmer als den Winter – obwohl der Schnee die Absprungrampe weniger hoch erscheinen lässt, wie Julian sagt.

Kein Hobby, sondern richtiger Sport

Ihre Schutzanzüge und Helme tragen die Nachwuchstalente trotz der Hitze – wegen der Verletzungsgefahr, wie Julians Mutter, Monja Schonhardt, erläutert. Deshalb schleppt sie ihrem Jüngsten auch schon mal die schweren Skier hinterher, wenn er zum x-ten Mal die Treppen der 20-Meter-Schanze hochsteigt. Dreimal in der Woche begleitet sie ihn zum Training und an den Wochenenden zu den Wettkämpfen. „Das ist schon lange kein Hobby mehr, sondern richtiger Sport“, sagt sie.

Julian fliegt gern mal über der kritischen Punkt – im Fachjargon „K-Punkt“ – von 20 Metern, wobei er auf der kurzen Schanze zwangsläufig ein paar Haltungsnoten bei der Landung einbüßt. „Er springt auch von der 40-Meter-Schanze, die eigentlich erst für die Zwölfjährigen ist“, berichtet die Mama stolz, „aber wenn er am nächsten oder übernächsten Tag einen Wettkampf hat, will der Trainer, dass er sich auf die kleinere Schanze konzentriert; sonst gewöhnt er sich zu sehr an den längeren Anlauf.“

Ein Olympia-Sieger als Trainer

Julians Eltern haben es eher mit dem Alpinski. „Aber wenn meine Frau und ich im Urlaub die Pisten runterfahren wollten, büchste Julian immer zu den Skispringern aus“, erzählt Michael

Schonhardt, von Beruf IT-Leiter beim Fertigungsunternehmen Rena Technologies GmbH im Gütenbach. Einfach nur den Hang hinunterzurutschen reichte dem Kleinen offenbar nicht. Er wollte einen stärkeren Nervenkitzel – im richtigen Leben, nicht nur auf dem Bildschirm.

So beschloss das Ehepaar Schonhardt, ihren damals sechsjährigen Sohn im Skiteam Schonach-Rohrhardsberg anzumelden. „Damit er unter Aufsicht trainieren kann und nicht Gefahr läuft, übersehen und unabsichtlich verletzt zu werden“, so die Mutter. Mit dem ehemaligen Olympia-Sieger Hansjörg Jäkle hat Julian dort einen Trainer, der sein Talent und seinen Mut zu schätzen weiß. „Es ist nicht so leicht, Kinder zu finden, die sich nicht nur für das Skispringen interessieren, sondern sich auch mutig vom Balken in die Anlaufspur abdrücken“, sagt Jäkle.

Julian ist aus einem anderen Holz geschnitzt. Ob er denn gar keine Angst habe, wollen wir wissen. – „Nein, am Anfang mal ganz kurz, aber jetzt nicht mehr. Das macht doch Spaß.“ Soviel Spaß offenbar, dass er das Training nicht als Belastung, sondern als Bereicherung erlebt. Auch deshalb passt der Slogan der Consulting4IT Academy so gut: Sogar Naturtalente brauchen Ausbildung und ständige Übung, um gut genug zu werden. Und Spaß bekommen sie bei den Trainings in Waldbronn auch noch vermittelt.

Was ein Sponsor ist, lernt Julian noch

Mit der Aufmerksamkeit, die Julian derzeit erhält, kommt er offenbar ganz gut klar. Beim Termin mit dem Fotografen Berthold Steinhilber, der sonst auch schon mal Ursula von der Leyen oder Hasso Plattner ablichtet, posiert er geduldig: Helm auf, Brille ab, Lächeln auf Kommando, schon ein richtiger Profi.

Zum Foto- und Interview-Termin ist auch Consulting4IT-Geschäftsführer Mirko Oesterhaus nach Schönwald gekommen. „Den Mann da kenn ich doch“, platzt es aus Julian heraus. – „Das ist ja auch dein Sponsor,“ klärt der Vater ihn auf. Sponsor? – Den Begriff hat Julian offenbar noch nie gehört. Und womit die Consulting4IT ihren Umsatz macht, weiß er auch nicht so genau. Aber dass die Leute sich für ihn und seinen Sport interessieren, das findet er richtig gut.

Oesterhaus seinerseits findet es gut, einen so sympathischen und vielversprechenden Werbeträger gefunden zu haben. „Als die Familie Schonhardt jemanden suchte, der Julian mit etwas Geld unterstützen wollte, haben wir sofort zugegriffen“, sagt er – und fügt lachend hinzu: „Wir ziehen uns die künftigen Mitarbeiter gern so früh wie möglich heran. – Und jetzt mal im Ernst: Julian verkörpert genau das, was auch die Consulting4IT stark macht; er liebt, was er tut, und das verschafft ihm Erfolg.“

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